Polizei

Gewerbsmäßiger Bärlauchdiebstahl in Leipzig und Böhlen

Gewerbsmäßiger Bärlauchdiebstahl in Leipzig und Böhlen Foto: Symbolbild für gewerbsmäßiger bärlauchdiebstahl in leipzig und böhlen / Foto: FMKraus
Ort: Leipzig (Lützschena-Stahmeln), Aue und Böhlen, Gaulis Zeit: 15.02.2026, 12:10 Uhr und 15:45 Uhr Gleich zwei Fälle von gewerbsmäßigen Bärlauchdiebstahls haben sich am Sonntag in Leipzig und Böhlen ereignet, bei denen die Tatverdächtigen jeweils circa 40 Kilogramm geerntet hatten. Zunächst haben Beamte des Reviers Borna zwei männliche Tatverdächtige (29, 42, beide russisch) in einem Waldstück stellen können, welche bereits 40 Kilogramm Bärlauchknollen zum Abtransport bereitgestellt hatten. Zwei weitere Täter konnten unerkannt fliehen. Die Knollen wurden sichergestellt und müssen vernichtet werden. Auch im Auenwald wurden gegen 15:45 Uhr zwei Tatverdächtige (24, 27 beide russisch) durch Polizeibeamte gestellt. Die beiden Männer hatten bereits circa 44 Kilogramm geerntet. Auch in diesem Fall wurden die geernteten Pflanzenwurzeln sichergestellt. In beiden Fällen ermittelt die Polizei wegen des gewerbsmäßigen Diebstahls und Verstößen gegen das Bundesnaturschutzgesetz. Bärlauch unterliegt als Wildpflanze der sogenannten ""Handstraußregelung"". Diese besagt, dass bestimmte Pflanzen, wie Pilze oder Bärlauch, für den Eigenbedarf geerntet und verarbeitet werden dürfen, solange nicht mehr als eine Handvoll Blätter gepflückt werden. Das massenweise Ernten der Pflanze, wozu die Täter teilweise mehrere Zentimeter tief in den Boden graben, schadet nicht nur diesem, sondern beschädigt teilweise auch andere, besonders geschützte Pflanzen. (tr)

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