Polizei

Verkehrskontrollen 2025: Tempo, Alkohol und Drogen

Verkehrskontrollen 2025: Tempo, Alkohol und Drogen Foto: Symbolbild für verkehrskontrollen 2025: tempo, alkohol und drogen / Foto: tonymakepeace
Zur Bekämpfung einer der Hauptunfallursachen »Nicht angepasste Geschwindigkeit« wurden im Jahr 2025 im Direktionsbereich 2.347 Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Dabei wurden 34.393 Geschwindigkeitsverstöße im Verwarn- und Bußgeldbereich festgestellt. Ein weiterer wesentlicher Bestandteil der Kontrolltätigkeit war auch 2025 in allen Polizeirevieren und Inspektionen die Feststellung bzw. die Unterbindung des Führens von Fahrzeugen unter Alkoholeinfluss oder Einfluss berauschender Mittel im Straßenverkehr. 2025 konnten 1.088 Personen (-70), die alkoholisiert ein Fahrzeug führten, aus dem Verkehr gezogen werden, bevor es möglicherweise zum Unfall gekommen wäre. Gegen 897 Fahrzeugführer (+164) wurde im Jahr 2025 wegen des Verdachts des Fahrens unter Einfluss von berauschenden Mitteln ermittelt. In 695 dieser Fälle (+213) bestätigte ein Gutachten den konkreten Verdacht. Sven Krahnert (57): »Verkehrsunfälle unter Alkoholeinfluss, dabei verunglückte Personen sowie Verkehrsunfälle unter Einfluss berauschender Mittel weisen Anstiege auf. Ebenso sind auch mehr Fahrzeugführende festgestellt worden, die unter Einfluss berauschender Mittel am Straßenverkehr teilnahmen. Die nun legalen Konsum- und Besitzmöglichkeiten, die das Cannabisgesetz ermöglicht, gehen offenbar am Verkehrsgeschehen nicht spurlos vorbei. Im Zusammenhang mit Cannabiskonsum gibt es keine sichere Eigenkontrolle, wann die Fahrtüchtigkeit wiederhergestellt ist. Wer konsumiert hat, sollte am besten gar kein Auto fahren. Wir als Polizei sehen bei Verkehrskontrollen genau hin und haben unsere Beamtinnen und Beamten im Bereich der Drogenerkennung im Straßenverkehr speziell geschult. Diese Schulungen und damit einhergehende Kontrollaktionen werden wir auch in diesem Jahr fortsetzen.« Im Jahr 2025 wurden 3.678 Verstöße gegen die vorgeschriebene Nutzung von Rückhalteeinrichtungen (Gurt) und 964 Fahrzeugführer, welche verbotswidrig während der Fahrt Mobiltelefone beziehungsweise gleichgestellte elektronische Geräte nutzten, festgestellt.

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