Ermittlungen nach ausländerfeindlicher Beleidigung in Mittweida
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(1871) Am Donnerstagabend machten Beamte des Polizeireviers Mittweida einen Tatverdächtigen ausfindig, nachdem er zuvor ein dunkelhäutiges Mädchen (8) ausländerfeindlich beleidigt haben soll.
Nach dem derzeitigen Kenntnisstand hatte das Mädchen zusammen mit mehreren gleichaltrigen Kindern in der Richard-Wagner-Straße gespielt. Offenbar führte die kindliche Geräuschkulisse zum Unmut eines Anwohners, welcher die Kinder zunächst ermahnte. Kurz darauf soll der Mann dann erst der Gruppe eine beleidigende Geste gezeigt und im Anschluss das achtjährige Mädchen ausländerfeindlich beleidigt haben. Die betroffenen Kinder rannten nach Hause, vertrauten sich ihren Eltern an, welche letztlich die Polizei verständigten. Eingesetzte Streifenbeamte konnten den mutmaßlichen Täter schnell ausfindig machen. Bei ihm handelt es sich um einen 65-Jährigen (deutscher Staatsbürger).
Das Dezernat Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz hat die Ermittlungen wegen des Verdachts der verhetzenden Beleidigung übernommen. Das Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Beleidigung gegen die Gruppe wird derzeit durch den Kriminaldienst des Polizeireviers Mittweida geführt. Zeugen, insbesondere Anwohner, die Beobachtungen im Zusammenhang mit den Tatgeschehen gemacht haben, werden gebeten, sich mit sachdienlichen Hinweisen unter der Telefonnummer 0371 387-3448 an die Chemnitzer Kriminalpolizei zu wenden. (mg)