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Polizei Chemnitz ermittelt nach ausländerfeindlichem Übergriff

Polizei Chemnitz ermittelt nach ausländerfeindlichem Übergriff Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2756) In der Medieninformation Nr. 330 vom 7. September 2026, Meldung 2607, berichtete die Polizeidirektion Chemnitz über ein ausländerfeindliches Geschehen, welches über ein Video in sozialen Medien polizeibekannt geworden war. An jenem Donnerstagnachmittag war eine 63-jährige Frau (syrisch) mit einem Kind in der Inneren Klosterstraße unterwegs gewesen, als eine zunächst unbekannte Frau verbal und auch körperlich auf die beiden Fußgänger losgegangen war. Im Zuge der durch die Chemnitzer Kriminalpolizei geführten Ermittlungen konnte eine Tatverdächtige (56/deutsch) bekanntgemacht werden. Zudem sind Zeugen zum Tatgeschehen ermittelt worden, welche am besagten 3. September 2026 ausländerfeindliche Äußerungen der Tatverdächtigen gehört sowie Tritte in Richtung der 63-jährigen Frau beobachtet hatten. Nach den mittlerweile vorliegenden Erkenntnissen ist das Handeln der 56-Jährigen offenbar auch auf ihren psychischen Zustand zurückzuführen. Sie befindet sich gegenwärtig in einer Fachklinik. Die Tatverdächtige war nach dem Tattag noch mit anderen belästigenden Handlungen im Stadtzentrum auffällig geworden, weshalb in vier weiteren strafrechtlich relevanten Fällen wegen Beleidigung bzw. Hausfriedensbruchs gegen sie ermittelt wird. Die Ermittlungsakte zum fremdenfeindlichen Übergriff wird der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren Entscheidung vorgelegt. (ds)

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