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Polizei stoppt VW-Fahrer nach Flucht

Polizei stoppt VW-Fahrer nach Flucht Foto: Symbolbild Polizeifestnahme mit Handschellen (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2736) Einer Streifenwagenbesatzung fiel auf der S 200 kurz vor Mitternacht ein Pkw VW auf, den die Beamten kontrollieren wollten. Doch bevor es dazu kam, trat der VW-Fahrer auf das Gaspedal und flüchtete in Richtung Schweikershain/Erlau. Dabei beschleunigte der VW auf mehr als 170 km/h auf der Staatsstraße, sodass die Polizisten ihn auch im Sinne der Sicherheit zunächst ziehen lassen mussten. In der Ortslage Crossen konnten sie wieder aufschließen und fanden den VW verlassen auf einem Feld. Im Innenraum des Fahrzeugs entdeckten die Beamten diverse abgeschnittene Kabel, die vermutlich aus Diebstahlshandlungen stammten. Da anzunehmen war, dass der VW-Fahrer in Richtung eines nahen Waldes bzw. nahegelegener Gleisanlagen davongelaufen war, wurden Unterstützungskräfte angefordert. Die Einsatzkräfte durchsuchten schließlich das Waldstück und fanden einen am Boden kauernden Mann (51, deutsch). Es war der flüchtige VW-Fahrer, der vorläufig festgenommen wurde. Der 51-Jährige stand laut Drogenvortest unter dem Einfluss von Cannabis und Amphetamine, ist nicht im Besitz einer Fahrerlaubnis und an seinem VW waren gestohlene Kennzeichen angebracht gewesen. Er wurde auf ein Polizeirevier gebracht, wo eine Blutentnahme und weitere polizeiliche Maßnahmen erfolgten. Auf Weisung der Chemnitzer Staatsanwaltschaft wurde die Festnahme letztlich aufgehoben, sodass der 51-Jährige in der Nacht zu Sonntag wieder seiner Wege gehen durfte. Woher die sichergestellten Kabel stammen, ist Gegenstand der laufenden Ermittlungen. Der Deutsche muss sich außerdem wegen seiner waghalsigen Flucht unter Drogeneinfluss, dem Kennzeichendiebstahl in Verbindung mit Urkundenfälschung und Fahrens ohne Fahrerlaubnis strafrechtlich verantworten. (Ry)

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