Mehrfachunfälle auf der A4 bei Glauchau – Zwei Verletzte
Foto: Symbolbild für mehrfachunfälle auf der a4 bei glauchau – zwei verletzte / Foto: hawkmysters
Unfälle auf der A 4: Zwei Verletzte und erheblicher Sachschaden
Zeit: 26.01.2026, 15:50 Uhr und 17:10 Uhr
Ort: A 4 | Glauchau
Am späten Montagnachmittag ereigneten sich auf der Autobahn 4 bei Glauchau zwei folgenschwere Unfälle.
Der 25-jährige, polnische Fahrer eines Iveco-Lkw mit Anhänger war gegen 15:50 Uhr auf der Autobahn 4 in Fahrtrichtung Erfurt unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen Hohenstein-Ernstthal und Glauchau-Ost kam er auf schneeglatter Fahrbahn ins Schleudern, wodurch das Fahrzeug einknickte. Ein nachfolgender 58-Jähriger fuhr mit seinem VW-Transporter auf das Gespann auf, wurde nach rechts geschleudert und kam abseits der Fahrbahn zum Stehen. Ein dahinterfahrender, 60-jähriger MAN-Sattelzugfahrer bemerkte dies und bremste ab. Der nachfolgende 24-Jährige erkannte die Situation zu spät und fuhr mit seinem Sattelzug auf den MAN auf. Der 60-Jährige erlitt durch den Unfall einen Schock, Rettungskräfte brachten ihn zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. An den Fahrzeugen und den Schutzplanken entstand ein Gesamtschaden von geschätzten 65.000 Euro. Die Autobahn war an der Unfallstelle für mehrere Stunden vollgesperrt, erst nach Mitternacht konnten alle Fahrspuren wieder freigegeben werden.
In der Gegenrichtung, in Fahrtrichtung Dresden, fuhr gegen 17:10 Uhr ein 50-Jähriger mit einem Mercedes und einem Anhänger, auf dem ein Boot geladen war. Kurz vor der Anschlussstelle Glauchau-West kam der Mann mit seiner Fahrzeugkombination aus bisher ungeklärter Ursache ins Schleudern. Er stieß gegen die Mittelschutzplanke und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Zwei nachfolgende Fahrzeugführer – ein 50-Jähriger mit einem Volvo-Sattelzug und ein 60-jähriger VW-Fahrer – verringerten ihre Geschwindigkeit, um rechts an dem querstehenden Mercedes mit Bootanhänger vorbeizufahren. Ein dahinterfahrender 47-Jähriger nahm die Situation offenbar zu spät wahr. Er versuchte mit seinem Scania-Sattelzug nach rechts auszuweichen, stieß jedoch mit seinem Auflieger gegen das Heck des VW und anschließend gegen den Auflieger des Volvo-Sattelzugs. Der VW wurde daraufhin gegen die querstehende Fahrzeugkombination aus Mercedes und Bootanhänger geschleudert. Der 60-jährige VW-Fahrer erlitt dadurch schwere Verletzungen und wurde zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Der 47-jährige, polnische Staatsbürger muss sich nun wegen fahrlässiger Körperverletzung verantworten. Alle Fahrzeuge bis auf den Volvo waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Für die Unfallaufnahme sowie die Bergungsarbeiten war die Autobahn für circa viereinhalb Stunden vollgesperrt. Der Sachschaden summierte sich auf etwa 185.000 Euro. (cf)