24-jähriger VW-Fahrer flieht vor Polizei
Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Am Montagabend konnten Einsatzkräfte des Fachdienstes Einsatzzüge einen 24-jährigen VW-Fahrer stellen, der versucht hatte vor der Polizei zu flüchten. Während des Einsatzes schossen die Beamten auf den VW, nachdem dieser auf die Polizisten zugefahren war.
Kurz nach 20:00 Uhr sollte ein VW Lupo durch Einsatzkräfte der Polizeidirektion Leipzig einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der 24-jährige Fahrer (deutsch) entzog sich dieser Kontrolle und flüchtete zunächst mit dem VW. Während der Flucht kam es zu mehreren Verkehrsunfällen zwischen dem Lupo und anderen Fahrzeugen. So kollidierte der VW an der Kreuzung Theklaer Straße / Tauchaer Straße mit einem dort an der Ampel wartenden Renault. Eine 42-jährige Insassin im Renault erlitt hierdurch einen Schock. Da der Lupo zunächst aufgrund des Unfalls stehen blieb, begaben sich die Beamten zu Fuß zum Fahrzeug. Als die Beamten den VW erreichten, fuhr dieser auf sie zu, woraufhin die Polizisten auf das Fahrzeug schossen.
Der VW setzte seine Fahrt anschließend fort und wurde schließlich auf der Tauchaer Straße gestellt. Zuvor war der Lupo nacheinander mit dem Streifenwagen und einer Laterne kollidiert. Den Beamten gelang es, den Mann aus dem Fahrzeug zu holen, wobei er massiv Widerstand leistete. Zwei weitere Insassen verließen den VW selbstständig. Bei diesen liegt nach derzeitigen Erkenntnissen keine Tatbeteiligung vor. Ein durchgeführter Drogenvortest bei dem 24-Jährigen reagierte positiv auf Kokain und Amphetamine. Eine gültige Fahrerlaubnis konnte er nicht vorweisen. Bei dem Unfall wurde der Tatverdächtige verletzt und anschließend in ein Krankenhaus gebracht, wo er medizinisch behandelt und ihm Blut für das Strafverfahren entnommen wurden.
Insgesamt befanden sich knapp 30 Beamte im Einsatz. Zudem musste der Kreuzungsbereich im Rahmen der Unfallaufnahmen gesperrt werden. Sowohl der VW Lupo, als auch der Renault Captur mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden kann noch nicht beziffert werden. Die Ermittlungen wegen der Gefährdung des Straßenverkehrs, sowie weiterer Verkehrsdelikte, wurden aufgenommen. (tr)