Polizei

Ermittlungen nach schwerer Verletzung in Neulindenau

Ermittlungen nach schwerer Verletzung in Neulindenau Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Bereits im April 2026 kam es im Leipziger Stadtteil Neulindenau zu einem Verstoß gegen das Tierschutzgesetz. In dessen Folge wurde ein Kater so schwer verletzt, dass er nachfolgend in einer Tierklinik eingeschläfert wurde. Am Sonntag, dem 12. April 2026, kehrte der Kater gegen 22:00 Uhr mit schweren Verletzungen an den Hinterläufen sowie einem teilweise enthaarten Schwanz nach Hause zurück. Nach ersten Erkenntnissen könnten die Verletzungen auf eine menschliche Einwirkung hindeuten. Darüber hinaus hatte sich am Vortag ein ähnlich gelagerter Vorfall ereignet. Dabei kehrte eine weitere Katze derselben Familie mit schweren Gesichtsverletzungen heim und musste noch am selben Tag operiert werden. Zudem soll es bereits im Vorjahr einen vergleichbaren Vorfall gegeben haben, bei dem eine Katze der Familie tot aufgefunden wurde. Die Polizei hat die Ermittlungen wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz aufgenommen. Im Rahmen dessen wird geprüft, ob zwischen den einzelnen Vorfällen ein Zusammenhang besteht. Gegenstand der Ermittlungen ist ebenfalls, wie es zu den Verletzungen der Tiere kam und ob die Einwirkungen auf die Tiere direkt oder indirekt waren. Im Umfeld des Wohnhauses der betroffenen Familie befinden sich mehrere Kleingartenvereine, die ebenfalls als mögliche Tatorte in Betracht kommen. Zeuginnen und Zeugen, die Hinweise zu den Sachverhalten oder möglichen Tatverdächtigen geben können, werden gebeten, sich bei dem Polizeirevier Südwest, Ratzelstraße 222 in 04207 Leipzig, Tel. (0341) 9460-0 zu melden. (tl)

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