Polizei

Polizeieinsatz in Leipzig beim UEFA-Finale

Polizeieinsatz in Leipzig beim UEFA-Finale Foto: Symbolbild ADAC-Rettungshubschrauber im Einsatz über der Autobahn (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Wie bereits in der Medieninformation der Polizeidirektion Leipzig 172|26 berichtet, führte die Polizeidirektion Leipzig seit dem 20. Mai einen Einsatz zur Absicherung des UEFA Conference League Finales durch. Unterstützt wurden die eigenen Kräfte durch Polizeibeamte aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin, Thüringen, Brandenburg und Bayern. Neben zahlreichen Einsatzkräften der Bereitschaftspolizeien und der Polizeireviere waren auch die Polizeireiterstaffel, Hundestaffel, Wasserwerferstaffel, sowie ein Polizeihubschrauber dabei. Zudem waren auch Polizeibeamte aus den Heimatländern der Vereine vor Ort und unterstützten die Polizeidirektion Leipzig. Insgesamt war die Polizeidirektion mit über 1.200 Kräften im Einsatz. Nachdem es zunächst am 26. Mai zu einer Auseinandersetzung in der Leipziger Innenstadt gekommen war (siehe Medieninformation 181|26), welche als Landfriedensbruch von der Polizei angezeigt wurde, verlief der Spieltag weitestgehend ruhig. Während der durch die Polizei ab 18 Uhr begleiteten Fanmärsche die von der Innenstadt ausgingen, wurden sowohl von den spanischen als auch von den englischen Fans pyrotechnische Gegenstände gezündet. Ebenso wurde während des Spiels im Stadion weitere Pyrotechnik abgebrannt. In allen Fällen wurden Ermittlungsverfahren wegen versuchter gefährlicher Körperverletzung eingeleitet. Am Spieltag kam es im gesamten Stadtgebiet zu Verkehrseinschränkungen, auch bei den öffentlichen Verkehrsmitteln. Insgesamt besuchten über 30.000 Menschen das Finalspiel, welches 1:0 für Crystal Palace endete. Fans beider Lager begaben sich im Anschluss in die Leipziger Innenstadt, was zu mehreren Beschwerden wegen unzulässigen Lärms führte. Außerdem kam es vereinzelt zu verbalen und körperlichen Auseinandersetzungen, welche durch Einsatzkräfte, die auch nach dem Spiel in der Innenstadt eingesetzt waren, schnell gelöst werden konnten. Im Einsatzzeitraum leitete die Polizeidirektion über 30 Strafverfahren überwiegend wegen Körperverletzungen und Beleidigungen ein. In vielen Fällen konnten Tatverdächtige gestellt und identifiziert werden. (tr)

Werbung für publizer® - Dein CMS für deine Unternehmenswebseite

Deine Daten sind uns wichtig, und wir möchten Cookies verwenden, um Deine unglaubliche Erfahrung auf blaulicht-ticker.de weiter zu verbessern