Kontrollen im Tiertransport in Chemnitz
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(4399) Tiertransportkontrollen standen im Tagesverlauf des vergangenen Dienstages als auch Donnerstages im Fokus der Chemnitzer Verkehrspolizeiinspektion. Gemeinsam mit dem Veterinäramt des Landkreises Mittelsachsen postierten sich die Beamten an der Autobahn 4 und der Autobahn 14. Die Kontrollen der gewerblichen Tiertransporte hinsichtlich der Einhaltung der Tierschutztransportverordnung, straßenverkehrsrechtlicher Vorschriften und Lenk- und Ruhzeiten sowie der mitzuführenden Dokumente erfolgten dann im Olipark und auf dem Autohof Döbeln. Über 20 Fahrzeuge, davon 19 Tiertransporte, nahmen die Polizisten unter die Lupe. Insgesamt 40 Ordnungswidrigkeit kamen dabei zutage. Dabei handelt es sich u. a. um technische Mängel oder Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz (Lenk- und Ruhezeiten). Zum anderen werden einige Verstöße gegen Tierschutztransportverordnungen geprüft. Bei einem Lkw beispielsweise, der drei Pferde transportierte, waren weder ein Fahrtenschreiber eingebaut noch konnte eine erforderliche Genehmigung für einen Langzeittransport bis nach Polen vorgelegt werden. Für die Verstöße könnte eine Strafe in vierstelliger Höhe auf den Betroffenen zukommen.
Bei einem mit 13 Rindern beladenen Transport wurden gesundheitlich beeinträchtigte Tiere festgestellt. Ein Tier lag und konnte nur schwer aufstehen, ein weiteres hatte womöglich durch den Transport verursachte Verletzungen am Bewegungsapparat, was nun weitere Prüfungshandlungen nach sich zieht. Für den Fahrer folgten zunächst Ordnungswidrigkeitsanzeigen wegen darüber hinaus festgestellter Verstöße gegen das Fahrpersonalgesetz. (ds)