Ermittlungen in Chemnitz zu Raub und Brandstiftung
Foto: Symbolbild Polizeifestnahme mit Handschellen (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2423) Die Kriminalpolizeiinspektion Chemnitz konnte in einem Ermittlungskomplex hinsichtlich mehrerer Raub- und Eigentumsdelikte sowie einer schweren Brandstiftung zwei Beschuldigte (26, 40) festnehmen. Die Männer befinden sich inzwischen in Untersuchungshaft.
Die Kriminalisten hatten am zurückliegenden Dienstag im Stadtgebiet von Chemnitz mehrere Durchsuchungsbeschlüsse sowie Haftbefehle des Amtsgerichtes Chemnitz realisiert. Vorausgegangen waren umfangreiche Ermittlungen in mindestens drei Fällen des schweren Raubes bzw. der schweren räuberischen Erpressung innerhalb des Drogenmilieus. Einem Beschuldigten (26) wird zudem vorgeworfen, am 11. Februar 2026 einen Pflasterstein gegen das Schaufenster eines Restaurants geworfen und anschließend einen Brandsatz auf die beschädigte Verglasung geworfen zu haben. Zu einem Brand innerhalb des Lokals war es damals nicht gekommen (siehe Medieninformation Nr. 53, Beitrag 437, vom
12. Februar 2026).
Durchsucht wurden u.a. Wohnungen in der Beethovenstraße, der Zietenstraße sowie der Orthstraße und der Frankenberger Straße, wobei beweismittelrelevante Gegenstände sowie mehr als ein Dutzend Hieb- und Stichwaffen beschlagnahmt wurden. Weiterhin stellten die Einsatzkräfte etwas Marihuana und einige verschreibungspflichtige Tabletten sicher. Auch die beiden Beschuldigten wurden angetroffen. Es erfolgte die Festnahme der Männer. Bei den Festgenommenen handelt es sich um einen 26-Jährigen (ukrainischer Staatsbürger) sowie einem 40-Jährigen (kasachischer Staatsbürger).
Die Ermittlungen werden indes fortgeführt. Zudem wurden hinsichtlich der beschlagnahmten und sichergestellten Funde entsprechende Ermittlungsverfahren eröffnet. Bei dem Einsatz in Chemnitz waren am Dienstag 75 Polizisten involviert. Unterstützt wurde die Chemnitzer Kriminalpolizei durch das Landeskriminalamt Sachsen sowie die Sächsischen Bereitschaftspolizei. (mg)