Polizei

Polizei ermittelt nach Überfall an Haltestelle

Polizei ermittelt nach Überfall an Haltestelle Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2732) Zu einer zunächst unklaren Gemengelage wurde die Polizei am Samstagabend gerufen. Dabei ging es um eine flüchtige siebenköpfige Kinder- bzw. Jugendgruppe, die zwei Frauen (23, 24) verletzt und bestohlen hatte. Nach gegenwärtigem Kenntnisstand hatte sich Folgendes zugetragen: An der Haltestelle Barbarossastraße in der Weststraße warteten zunächst die 23-Jährige sowie die Tätergruppe, bestehend aus einem etwa neun- bis elfjährigen Jungen und sechs etwa 13-jährigen Mädchen, auf den Bus. Die augenscheinlich alkoholisierten und aggressiven Kinder bzw. Jugendlichen sollen die junge Frau plötzlich beleidigt haben, weswegen sich ein Disput entwickelte. In der weiteren Folge gingen sie auf die 23-Jährige los, schlugen sie mehrfach, sprühten ihr offenbar Pfefferspray ins Gesicht und stahlen ihr die Handtasche. Als der Bus an der Haltestelle einfuhr, stieg die Tätergruppe zu. Die leicht verletzte Geschädigte berappelte sich und rief ihre Freundin (24) an, die an der nächsten Haltestelle in der Henriettenstraße auf denselben Bus wartete. Dort angekommen, verließ die Tätergruppe wieder den Bus, woraufhin die 24-Jährige von den Kindern bzw. Jugendlichen die Herausgabe der geraubten Handtasche forderte. Die junge Frau griff sich die Tasche aus den Händen eines Mädchens und es kam erneut zu einer Auseinandersetzung. Sie schlugen und traten auf die 24-Jährige ein, sprühten ihr Pfefferspray ins Gesicht und griffen sich das Smartphone der leicht verletzten Geschädigten, welches sie im Gerangel verloren hatte. Letztlich schritten Zeugen ein, sodass die Tätergruppe in Richtung Andrépark davonlief. Alarmierte Rettungskräfte versorgten die beiden verletzten Frauen wenig später. Die Tätergruppe, welche aus der Handtasche etwas Bargeld, Tabak und einen Pullover sowie das Smartphone (rund 1.200 Euro wert) erbeutet hatte, war von eingesetzten Polizisten nicht mehr festzustellen. In beiden Fällen wurden Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung in Tateinheit mit Beleidigung und Diebstahl aufgenommen. Ersten Hinweisen zu Tatbeteiligten gehen die Ermittler bereits nach. Zudem wurde die Sicherung der Videoaufnahmen aus dem Bus zur Identitätsfeststellung veranlasst. (Ry)

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