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Polizei warnt vor Schockanrufen und Betrug

Polizei warnt vor Schockanrufen und Betrug Foto: Symbolbild Feuerwehreinsatz bei einem Autobahn-Verkehrsunfall (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(1581) 13.500 Euro verlor eine Seniorin am gestrigen Donnerstag, weil Betrüger bei einem Schockanruf derart auf die Dame eingewirkt hatten, dass sie sie in Angst und Schrecken versetzten. Was war geschehen? Gegen 13:50 Uhr erhielt die Geschädigte einen Anruf einer angeblichen Polizistin, die angab, dass die Tochter der Seniorin einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe, ihr eine Inhaftierung drohe und diese nur durch eine Kaution in Höhe von 50.000 Euro abzuwenden sei. Eine zweite Betrügerin übernahm zwischenzeitlich das Telefonat, gab sich offenbar glaubhaft als unfallverursachende Tochter aus und bestätigte das Geschehen. Bis gegen 16:00 Uhr behielten die Betrüger die Dame fortlaufend am Telefon, bauten Druck auf, beschrieben Schreckensszenarien, verunsicherten sie und brachten sie schließlich soweit, dass sie ihre Ersparnisse in Umschläge legte. Das Bargeld übergab die Geschädigte an eine unbekannte Geldabholerin, die damit verschwand. Erst als sich die tatsächliche Tochter bei ihrer Mutter meldete, flog der Schwindel auf. Die Polizeidirektion Chemnitz registrierte gestern 13 weitere ähnliche Anrufe bei überwiegend lebensälteren Bürgerinnen und Bürgern im Zuständigkeitsbereich. In diesen Fällen kam es jedoch nicht zu Vermögensschäden, weil die Angerufenen den sich anbahnenden Betrug erkannten. Aus aktuellem Anlass rät die Polizei eindringlich vor allem Angehörigen von lebensälteren Menschen, mit ihnen das Gespräch zu suchen, über Schockanrufe und auch weitere Betrugsformen aufzuklären, Verhaltensweisen zu erörtern und so dazu beizutragen, dass die Tätergruppierungen erfolglos bleiben. Erfahrungsgemäß ist davon auszugehen, dass die Betrüger auch in den kommenden Tagen mit Schockanrufen und weiteren Maschen versuchen, an die Ersparnisse von Bürgerinnen und Bürgern in Chemnitz, im Landkreis Mittelsachsen sowie im Erzgebirgskreis zu kommen. Umfangreiche Informationen zum Thema Betrug finden sich auf der Homepage der Polizei Sachsen unter folgendem Link: www.polizei.sachsen.de/de/23179.htm (Ry)

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