Flucht vor Polizeikontrolle in Rochlitz
Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2781) Gegen einen 42-jährigen Autofahrer (deutsch) wird wegen mehrerer Delikte ermittelt, nachdem er mehr als 25 Kilometer vor einer Polizeikontrolle geflüchtet war.
Polizisten wollten den Fahrer eines Pkw Mercedes in Rochlitz einer Verkehrskontrolle unterziehen, doch der gab Gas. Zeitweise ohne Beleuchtung und mit überhöhter Geschwindigkeit fuhr durch mehrere Ortschaften wie Milkau, Erlau und Geringswalde. Zwischen Aschershain und Hartha verlor der Pkw aufgrund der riskanten Fahrweise den Auspuff. Die nachfolgenden Polizisten konnten nicht mehr ausweichen, sodass der Funkstreifenwagen diese überfuhr und Sachschaden in Höhe von schätzungsweise 1.000 Euro am Polizeifahrzeug entstand. Die Insassen blieben unverletzt und das Fahrzeug fahrbereit. Der flüchtende Mercedes konnte nach weiterer Verfolgung auf der S 36 nahe dem Harthaer Kreuz durch Polizeikräfte gestoppt werden. Wie sich herausstellte, war der Mercedes nicht zugelassen und nicht versichert. Die angebrachten Kennzeichen waren gefälscht. Der 42-jährige Fahrer hatte keine gültige Fahrerlaubnis und stand laut Vortest unter Drogeneinfluss (Amphetamine). Im Auto fanden die Polizisten zudem noch geringe Mengen Drogen.
Der Mercedes und die falschen Kennzeichen wurden ebenso wie die Drogen sichergestellt. Für den Fahrer folgten eine Blutentnahme sowie Anzeigen u. a. wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, verbotener Kraftfahrzeugrennen, Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz sowie Betäubungsmittelgesetz. (ds)