Polizei

Drogenerkennung im Straßenverkehr in Dresden

Drogenerkennung im Straßenverkehr in Dresden Foto: Symbolbild Polizeibeamter bei nächtlicher Verkehrskontrolle mit Anhalte-Kelle (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Die Polizeidirektion Dresden hat am Donnerstag zwei größere Kontrollen unter dem Thema »Drogenerkennung im Straßenverkehr« durchgeführt. Diese standen in Verbindung mit Schulungsmaßnahmen zur Fahrtüchtigkeitsprüfung. Die Kontrollstellen befanden sich auf der Washingtonstraße und der Radeburger Straße. Insgesamt kontrollierten die Polizisten 668 Fahrzeuge und 721 Personen. Im Ergebnis fertigten sie 13 Strafanzeigen sowie 131 Ordnungswidrigkeitsanzeigen, die in 37 Fällen im Bußgeldbereich lagen. Unter anderem fuhren zwei Autofahrer, obwohl sie durch die Einnahme von Medikamenten fahruntauglich waren. Weitere drei Fahrer standen unter dem Einfluss von Alkohol und 21 unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln. Sechs weitere Autofahrer durften nicht weiterfahren, da sie nicht über eine Fahrerlaubnis verfügten. Zudem stellten die Beamten einen Mann (36), der mit Haftbefehl gesucht wurde. Dieser wies sich mit augenscheinlich gefälschten Dokumenten aus und hatte keine Fahrerlaubnis. Der Nordmazedonier wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Gegen ihn wird unter anderem wegen der Urkundenfälschung und des Fahrens ohne Fahrerlaubnis ermittelt. Unter Führung der Verkehrspolizeiinspektion Dresden waren 112 Beamte der Polizeidirektion Dresden, der sächsischen Bereitschaftspolizei, der Polizeidirektion Zwickau, der Polizeidirektion Görlitz, der Polizeidirektion Chemnitz, des Landeskriminalamtes, der Fachhochschule der sächsischen Polizei sowie des Polizeipräsidiums für Service und IT im Einsatz. Zudem waren Ärzte, Sanitäter und Staatsanwälte an den Kontrollen beteiligt. Die Kontrollen zur Erhöhung der Sicherheit im Straßenverkehr werden fortgesetzt. (lr)

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