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Polizei warnt vor betrügerischen Geldanlagen

Polizei warnt vor betrügerischen Geldanlagen Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Die Polizei warnt eindringlich vor betrügerischen Geldanlagen. Ein Senior investierte zwischen Juli und September dieses Jahres insgesamt über 70.000 Euro. In einem Online-Angebot wurden ihm Gewinne im sechsstelligen Bereich versprochen, woraufhin er mehrere Kredite abschloss. Nachdem er mit einer unbekannten Person Kontakt hatte und ihr Zugang zu seinem Computer gewährt hatte, wurde das Geld auf ein Konto nach Litauen transferiert und er hatte keinen Zugriff mehr darauf. Bereits am Wochenende wurden der Polizei ähnliche Sachverhalte gemeldet. Ein älterer Herr fiel auf ein KI-erstelltes Video herein. Er überwies daraufhin insgesamt rund 193.000 Euro an litauische und bulgarische Konten. Ebenfalls im Landkreis Zwickau lernte ein Mann Ende 40 eine Frau über ein Kontaktportal kennen. Auf ihren Rat hin investierte er online eine Geldsumme. Nachdem er eine Forderung zur Zahlung einer Steuer auf die noch nicht ausgezahlten Gewinne erhielt, bemerkte er den Betrug und suchte sich – erneut online – rechtlichen Beistand. Von einer vermeintlichen Anwaltskanzlei wurde er in eine Messenger-Gruppe aufgenommen, der angeblich auch andere Geschädigte angehörten. In der Gruppe wurde behauptet, dass das Geld auf einer asiatischen Spielbank angelegt sei. Um an sein durch den Anlagebetrug verlorenes Vermögen zu gelangen, wurde er mehrfach angewiesen, Geld in die Spielbank einzuzahlen. Schlussendlich bemerkte er den Betrug erst, als jeglicher finanzieller Spielraum aufgebraucht war. Insgesamt überwies er an ausländische Konten eine Summe von rund 100.000 Euro. Die Polizei warnt: Seien Sie stets misstrauisch, wenn Ihnen unrealistisch hohe Renditen versprochen werden. Planen Sie Geldanlagen, sollten Sie sich stattdessen an Ihr vertrautes Kreditinstitut wenden. Überweisen Sie niemals ohne detaillierte Prüfung hohe Geldsummen an Ihnen unbekannte, insbesondere ausländische Konten. Die polizeiliche Kriminalprävention gibt Hinweise zu derartigen Betrugsmaschen: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/. (kmh)

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