Drogenfund in Leipzig bei Personenkontrolle
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Ein Drogenfund bei einer Personenkontrolle am Sozialgericht Leipzig führte am gestrigen Tag zu einer Wohnungsdurchsuchung, bei der weitere Drogen gefunden wurden.
Bei der routinemäßigen Personenkontrolle im Sozialgericht fanden Justizbeamte bei einer 42-Jährigen Cliptütchen mit einer kristallinen Substanz und informierten die Polizei. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Zentrum führten einen chemischen Schnelltest durch, der den Verdacht erhärtete, dass es sich bei der Substanz um Metamphetamine handelte. Die Cliptütchen mit einer nicht geringen Menge mutmaßlicher Drogen wurden sichergestellt. Im weiteren Verlauf wurde durch die Staatsanwaltschaft Leipzig eine Wohnungsdurchsuchung für die Wohnung der Tatverdächtigen beim Amtsgericht Leipzig beantragt und sogleich durch einen Richter beschlossen. Bei der anschließenden Durchsuchung konnten unter anderem fast 10.000 Euro Bargeld und mehr als 500 Gramm einer kristallinen Substanz gefunden und sichergestellt werden. Bei Letzterem handelt es sich nach bisherigen Erkenntnissen ebenfalls um Metamphetamine. Da laut Staatsanwaltschaft keine Haftgründe vorlagen, durfte die 42-Jährige nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder gehen. Die Ermittlungen dauern an und werden vom zuständigen Fachkommissariat für Rauschgiftkriminalität geführt. (sl)