Polizei ermittelt nach Sprengung von Fahrkartenautomaten
Foto: Symbolbild Polizeifestnahme mit Handschellen (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Durch die Polizei konnten am Sonntag drei Personen ermittelt werden, nachdem diese zuvor mutmaßlich einen Fahrkartenautomaten im Leipziger Stadtteil Lößnig gesprengt hatten und circa 80.000 Euro Schaden entstanden sind.
Gegen 5:50 Uhr wurde die Polizei über einen lauten Knall informiert, welcher vom Straßenbahnhaltepunkt "Raschwitzer Straße" kam. Beamte des Polizeireviers Leipzig-Südost konnten im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen einen 34-Jährigen (deutsch) stellen und vorläufig festnehmen, nachdem dieser zunächst versucht hatte, mit einem bereits im Juni 2026 entwendeten Motorroller zu flüchten. Ein Drogenvortest ergab, dass der 34-Jährige unter dem Einfluss von Amphetaminen stand. Der gestohlene Motorroller wurde von den Beamten sichergestellt.
Im Rahmen der Ermittlungen konnten durch die Beamten zudem zwei weitere Tatverdächtige (35, 45, beide deutsch) bekannt gemacht und ebenfalls noch im Laufe des Sonntags vorläufig festgenommen werden.
Der 34-Jährige Beschuldigte wurde bereits am Sonntag einem Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Leipzig vorgeführt, welcher gegen den Beschuldigten auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion erließ und den Haftbefehl in Vollzug setzte. Der Tatverdächtige wurde im Anschluss in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Der 35-Jährige und der 45-Jährige wurden nach Abschluss der polizeilichen Ermittlungen wieder aus der Maßnahme entlassen, da zumindest derzeit gegen diese beiden Beschuldigten kein dringender Tatverdacht einer Tatbeteiligung begründet werden konnte. Die Ermittlungen gegen alle drei Beschuldigten dauern an. (tr)