Falsches Bankschreiben: Frau verliert 20.000 Euro
Foto: Symbolbild für falsches bankschreiben: frau verliert 20.000 euro / Foto: martoli-03
Zeit: 02.01.2026, 12:30 Uhr bis 04.01.2026, 11:15 Uhr; polizeibekannt: 12.01.2026
Ort: Lößnitz
(124) Zu Jahresbeginn wurde eine 64-jährige Frau durch ein falsches Bankschreiben um knapp 20.000 Euro gebracht. Sie hatte ein fingiertes Schreiben ihrer Hausbank in ihrem Briefkasten vorgefunden, in dem sie zur Aktualisierung ihres Online-Bankings mittels eines QR-Codes aufgefordert wurde.
Dieser Aufforderung kam die Frau nach und führte die vermeintliche Aktualisierung mit ihrem Mobiltelefon durch. Mutmaßlich gelangten die Täter so an ihre persönlichen Zugangsdaten. In der Folge kam es zu mehreren widerrechtlichen Abbuchungen von ihrem Girokonto.
Erst nachdem die Geschädigte eine SMS-Nachricht ihrer Hausbank erhalten hatte, in der eine Überweisung bestätigt wurde, die sie selbst nicht veranlasst hatte, wurde der Betrug erkannt. Das Konto wurde daraufhin umgehend gesperrt und am 12. Januar 2016 bei der Polizei angezeigt.
Die Polizei warnt eindringlich vor dieser Betrugsmasche. Seien Sie bei entsprechenden Schreiben angeblicher Geldinstitute skeptisch und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Nehmen Sie im Zweifel selbstständig Kontakt zu Ihrer Bank auf und nutzen Sie hierfür ausschließlich die offiziellen, Ihnen bekannten Telefonnummern, um die Echtheit der Schreiben zu überprüfen. (rae)