Graffiti-Schäden in Penig aufgeklärt
Foto: Symbolbild Polizei-Blaulicht reflektiert in Glasfassade bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(4310) Hausfassaden, Garagenwände, Stromkästen, Betonschutzwände, Wasserschutzmauern, Brückenpfeiler, Buswartehäuschen, Glas- und Altkleidercontainer – der Schaden, den ein zunächst unbekannter Graffitisprayer in Penig und Umgebung binnen fünf Monaten an verschiedenen Tatorten hinterlassen hatte, war beträchtlich. Durch die farbigen Tags, Schriftzüge, Buchstaben- und Zahlenkombinationen entstand ein geschätzter Gesamtsachschaden im mittleren fünfstelligen Bereich.
Ermittlern des Kriminaldienstes des Polizeireviers Rochlitz ist es gelungen, den Tatverdächtigen (19) zu ermitteln, der von Ende 2025 bis Frühjahr 2026 für mindestens drei Dutzend Graffiti-Sachbeschädigungen vor allem in der Stadt im Muldental verantwortlich war. Der 19-jährige deutsche Staatsangehörige hat sich in seiner polizeilichen Vernehmung teilgeständig zu den insgesamt 36 Graffiti gezeigt. Die zur Last gelegten Sachbeschädigungen wurden seitens der Ermittler zu einem Sammelverfahren zusammengefasst, welches der Staatsanwaltschaft Chemnitz zur weiteren juristischen Bewertung bereits vorliegt. (Ry)