Verbotwidriges Abbiegemanöver endet Unfall
Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Missglücktes, verbotswidriges Abbiegemanöver endete mit Leichtverletzten und zwei Totalschäden.
Ein 19-jähriger Deutscher befuhr Freitagabend mit einem Stellantis die B 173 aus Richtung Plauen kommend in Richtung Autobahn 72. Beim Befahren einer Steigung, im doppelspurigen Bereich und einer leichten Rechtskurve beabsichtigte er nach links auf den dort befindlichen Parkplatz abzubiegen. Er verringerte hierzu seine Geschwindigkeit im rechten Fahrstreifen, fast bis zum Stillstand. Er begann nach links abzubiegen, um über die linke Fahrspur, die doppelte Sperrline und die Gegenspur auf den Parkplatz zu fahren.
Im linken Fahrstreifen der gleichen Fahrtrichtung näherte sich von hinten ein 36-Jähriger mit seinem Audi. Dieser erkannte zwar noch das plötzlich eingeleitete verbotswidrige Abbiegemanöver, konnte aber einen Zusammenstoß trotz Ausweichmanövers nach links nicht mehr vermeiden. Er stieß mit seiner Fahrzeugfront gegen die vordere Fahrerseite des Stellantes. Dieser kippte um und blieb auf der Beifahrerseite liegen. Der Audi kam nach links von der Fahrbahn ab, fuhr in den Straßengraben, tauchte dabei mit der Fahrzeugfront nach vorn in den Erdboden ein, so dass sich das Fahrzeugheck aufstellte und sich der Pkw in Richtung Plauen drehte. Beide Fahrzeugführer wurden leicht verletzt. Die Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Das Trümmerfeld erstreckte sich über alle drei Fahrspuren. Der Sachschaden wird mit 50.000 Euro beziffert. (rd/kh)