Polizei

Hausverbot führt zu mehreren Anzeigen in Schwarzenberg

Hausverbot führt zu mehreren Anzeigen in Schwarzenberg Foto: Symbolbild für hausverbot führt zu mehreren anzeigen in schwarzenberg / Foto: paulsteuber
Hausverbot führte zu mehreren Anzeigen Zeit: 15.01.2026, 19:20 Uhr Ort: Schwarzenberg (151) Am Donnerstagabend waren Polizisten zu einem Einsatz in der Karlsbader Straße gerufen worden. Ein Sicherheitsdienstmitarbeiter hatte mitgeteilt, dass sich eine Gruppierung trotz bestehenden Hausverbotes in einem Einkaufsmarkt aufhielt. Bei Eintreffen der Beamten am Einsatzort befand sich die siebenköpfige Gruppe auf dem Parkplatz des Supermarktes. Im Zuge der Kontrolle wurde bekannt, dass sich das Hausverbot gegen drei der dort Angetroffenen im Alter zwischen 17 bis 19 Jahren (syrische, türkische, libanesische Staatsangehörige) richtete. Ein 17-jähriger (syrisch) des tatverdächtigen Trios reagierte im Rahmen der polizeilichen Maßnahme uneinsichtig, spuckte in Richtung der Beamten und beleidigte diese. Einem anschließend ausgesprochenen Platzverweis seitens der Beamten widersetzte sich der 17-Jährige. Bei der Durchsetzung des Platzverweises biss der Jugendliche einer Beamtin in einen Finger. Infolgedessen zog sich die Polizistin leichte Verletzungen zu, welche jedoch keiner ärztlichen Behandlung bedurften. Im weiteren Verlauf konnten die Beamten den 17-Jährigen unter Kontrolle bringen. Während der polizeilichen Maßnahmen zog sich auch der Jugendliche leichte Verletzungen zu. Zur Durchsetzung des Platzverweises brachten die Einsatzkräfte den Tatverdächtigen zu einem Haltepunkt in der Karlsbader Straße, wo er aus der Kontrolle entlassen wurde. Neben Anzeigen wegen Hausfriedensbruchs wurde zudem gegen den 17-Jährigen Anzeige wegen tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte erstattet. Gegen 20:30 Uhr erschien ein Teil der zuvor kontrollierten Gruppierung in einem Polizeirevier und erstattete Anzeigen gegen die zuvor auf dem Parkplatz kontrollierenden Beamten. Sie teilten mit, dass sie durch die Polizisten (w/24, m/23, m/24) unter anderem beleidigt worden seien. Etwas später erschien auch der tatverdächtige Jugendliche, welcher zuvor durch die Beamten am Haltepunkt entlassen worden war, in Begleitung seiner Erziehungsberechtigten auf dem Polizeirevier. Er brachte zur Anzeige, durch die kontrollierenden Beamten geschlagen, getreten sowie fremdenfeindlich beleidigt worden zu sein. Die Polizei hat die Ermittlungen zum Gesamtkomplex aufgenommen. Im Zuge dessen muss das Tatgeschehen weiter erhellt werden. Dabei werden auch übermittelte Handyvideos der zur Rede stehenden Gruppe eingehend ausgewertet. (mou)

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