Polizei

Chemnitzer Kripo führt erneute Durchsuchungen durch

Chemnitzer Kripo führt erneute Durchsuchungen durch Foto: Symbolbild Festnahme durch die Polizei mit Handschellen (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(1711) Die Chemnitzer Kriminalpolizei realisierte in den vergangenen Tagen erneut zahlreiche Durchsuchungsbeschlüsse zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellen Kindesmissbrauchs. Seit nunmehr fünf Jahren besteht inzwischen das Fachkommissariat Sexualdelikte der Chemnitzer Kripo, das sich ausschließlich mit Sexualstraftaten befasst und dahingehend konzentrierte Ermittlungen führt. Über 20 Durchsuchungseinsätze fanden in den zurückliegenden Tagen statt. Zugrunde lagen dem verschiedene Ermittlungsverfahren überwiegend wegen Besitzes bzw. Verschaffung von Kinderpornografie. Zur Sicherstellung von Beweismitteln durchsuchten die Beamten mit Unterstützung der sächsischen Bereitschaftspolizei in der Hauptsache die Wohnungen von Beschuldigten u. a. in Chemnitz, Freiberg, Brand-Erbisdorf, Lichtenau, Döbeln, Leisnig, Aue-Bad Schlema und Stollberg. Die Ermittlungen richten sich in den verschiedenen Fällen gegen insgesamt 21 Männer im Alter zwischen 15 und 66 Jahren (deutsche Staatsangehörige, in einem Fall pakistanisch). Mit jeder Menge Beweismitteln, darunter über 50 Handys, dutzende Computer und weit mehr als 100 andere Speichermedien, verließen die Einsatzkräfte die durchsuchten Räumlichkeiten. Alleine bei einem 48-jährigen Mann aus Chemnitz nahmen die Polizisten über 90 Asservate (Speichermedien) mit, die nun insbesondere auf kinderpornografische Inhalte geprüft werden. Festnahmen gab es bei der konzentrierten Aktion keine. Für die Ermittler steht als nächstes die umfangreiche und teils langwierige Auswertung der Asservate an. Über den Ausgang der Strafverfahren entscheidet nach Abschluss der Ermittlungen schließlich die Staatsanwaltschaft. (ds)

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