Schwerer Raub in der Tschaikowskistraße Ermittlungen
Foto: Symbolbild Feuerwehreinsatz bei einem Autobahn-Verkehrsunfall (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(1517) Am gestrigen Nachmittag kamen Polizei und Rettungsdienst in der Tschaikowskistraße wegen eines schweren Raubes zum Nachteil zweier Männer (m/24, m/26 beide syrisch) zum Einsatz. Polizisten konnten zwei libysche und einen algerischen Tatverdächtigen (m/21, m/26, m/32) stellen und vorläufig festnehmen.
Eine Zeugin hatte auf dem Gehweg der Tschaikowskistraße/Gießerstraße eine Auseinandersetzung zwischen fünf Männern beobachtet und daraufhin die Polizei verständigt. Drei Beteiligte seien bereits geflüchtet. Am Ereignisort trafen die Beamten auf die beiden leicht verletzten Geschädigten, wovon der 26-Jährige eine Schnittverletzung an einem Finger aufwies. Im Zuge sofortiger Fahndungsmaßnahmen stellten die Beamten zwei Männer (21/algerisch, 32/libysch) in der Fürstenstraße, auf welche die Täterbeschreibungen zutrafen. Einen weiteren Tatverdächtigen (26/libysch) fanden die Einsatzkräfte verletzt in einem Mehrfamilienhaus in der Tschaikowskistraße vor.
Im Zuge der Erstbefragungen wurde bekannt, dass die beiden Geschädigten zunächst von dem tatverdächtigen Trio angesprochen worden und in der Folge mit ihnen in Streit geraten seien. Im weiteren Verlauf kam es zwischen den Beteiligten zu Handgreiflichkeiten, wobei der 26-jährige libysche Staatsbürger dem gleichaltrigen Geschädigten offenbar mit einem Messer die Schnittverletzung zugefügt haben soll. Die beiden Geschädigten sowie der 26-jährige Tatverdächtige zogen sich im Zuge der Auseinandersetzung Verletzungen zu. Anschließend entriss einer der Beteiligten dem jüngeren Geschädigten eine Gürteltasche, in welcher sich unter anderem ein Smartphone befand. Das Trio flüchtete mit der Beute. Die entwendeten Gegenstände fanden die Beamten in dem Mehrfamilienhaus in der Tschaikowskistraße. Ein Messer als mögliches Tatmittel fanden die Polizisten bei keinem der Tatverdächtigen. Rettungskräfte brachten den 24-jährigen Verletzten sowie den 26-jährigen Tatverdächtigen zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus, welches sie anschließend wieder verlassen durften. Im weiteren Verlauf brachten die Einsatzkräfte die drei Tatverdächtigen für weitere Maßnahmen auf ein Polizeirevier, welches sie auf Weisung der Staatsanwaltschaft wieder verlassen durften. Derweil hat die Polizei die Ermittlungen wegen schweren Raubes sowie zu den konkreten Tathintergründen aufgenommen. (mou)