Polizei findet Cannabis bei Durchsuchung
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(1974) Die Kontrolle eines jungen Mannes (24/deutsch) brachte am Samstagmittag unter anderem mehr als 600 Gramm Cannabis zutage.
Während ihrer Streifentätigkeit bemerkten Polizisten in der Grimmaischen Straße
(B 175) einen Mann, der augenscheinlich zitterte. Die Beamten entschlossen sich, diesen nach seinem Gesundheitszustand zu befragen. Im Zuge dessen stellten die Beamten deutlichen Cannabisgeruch aus dem Rucksack des Mannes (24) fest. Der Grund für sein Zittern wurde offenbar klar, als die Einsatzkräfte ihn aufforderten, seinen Rucksack zu öffnen. Der 24-Jährige versuchte sich daraufhin, der Kontrolle zu entziehen und flüchtete zu Fuß. Die Beamten konnten den Flüchtigen jedoch kurz darauf stellen. Im Rucksack des Gestellten fanden die Einsatzkräfte zwei Tüten mit mehr als 600 Gramm Cannabis. In der Jacke des Mannes fanden die Polizisten zudem ein Tierabwehrspray. Die Beamten stellten die Drogen sowie das Tierabwehrspray sicher und brachten den Tatverdächtigen für weitere polizeiliche Maßnahmen auf ein Polizeirevier.
Im Folgenden erwirkten die Beamten über die Staatsanwaltschaft einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für die Wohnung des 24-Jährigen in Döbeln und suchten diese auf. Bei der Umsetzung des Beschlusses fanden die Polizisten unter anderem weitere etwa 35 Gramm Cannabis, knapp acht Gramm einer kristallinen Substanz, eine Feinwaage sowie szenetypische Verpackungsmaterialien, welche sie sicherstellten. Auf Weisung der Staatsanwaltschaft wurde der deutsche Tatverdächtige nach Beendigung der Wohnungsdurchsuchung aus den polizeilichen Maßnahmen vor Ort entlassen. Gegen ihn laufen derweil die Ermittlungen wegen Verstoßes gegen das Konsumcannabisgesetz (unerlaubter Handel unter Mitführens eines gefährlichen Gegenstandes). (mou)