Wohnungsbrand in Pflegeeinrichtung: Evakuierung und Ermittlungen
Foto: Symbolbild Feuerwehr-Blaulicht beim Brandeinsatz bei Tageslicht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Aufgrund eines Wohnungsbrandes musste am Dienstagabend eine Pflegeeinrichtung evakuiert und drei Bewohner in Krankenhäuser gebracht werden.
Beamte des Reviers Leipzig-Zentrum wurden nach einem Anruf in die Prager Straße disponiert, wo diese Rauchgeruch wahrnehmen konnten. In der Folge stellten die Beamten einen Brand in einer Wohnung fest und begannen, das Haus zu evakuieren. Die angeforderten Kameraden der Feuerwehr konnten den Brand löschen, die Brandwohnung ist jedoch zur Zeit nicht bewohnbar. Durch die entstandenen Rauchgase wurden fünf Bewohner leicht verletzt. Ein 60-jähriger Mann und eine 22-jährige Frau konnten vor Ort wieder entlassen werden, während eine 64-Jährige und eine 78-Jährige, sowie ein 73-Jähriger in Krankenhäuser eingeliefert wurden.
Der Mieter der Wohnung konnte von den Beamten in dieser angetroffen werden. Bisherigen Erkenntnissen nach, kommt der 41-Jährige (deutsch) für den Brand in der Wohnung als Tatverdächtiger in Betracht. Ein Alkoholvortest ergab einen Wert von 2 Promille. Nach den strafprozessualen Maßnahmen wurde der Mann in ein Fachkrankenhaus eingeliefert. Die Ermittlungen wegen eines Branddeliktes wurden aufgenommen. (tr)