Polizeieinsatz in Plauen friedliche Versammlungen
Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Am Samstag war die Polizeidirektion Zwickau aufgrund von acht angemeldeten Versammlungen und vier Autokorsos in Plauen im Einsatz. Ziel des Einsatzes war, für einen friedlichen Ablauf zu sorgen und das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit zu gewährleisten.
An der Versammlung »Projekt M1llion« und dem anschließenden Aufzug durch das Stadtgebiet von Plauen nahmen in der Spitze circa 10.000 Personen teil.
Am Oberen Bahnhof hielt die Polizei eine Gruppierung von Trommlern innerhalb des Aufzugs an, da diese trotz mehrfacher Hinweise gegen die versammlungsrechtlichen Auflagen verstoßen hatten. Die Trommler meldeten in Absprache mit Polizei und Versammlungsbehörde eine eigene, spontane Versammlung an. Diese bewegte sich als Aufzug räumlich getrennt von der ursprünglichen Versammlung auf gleicher Aufzugsstrecke.
An Kundgebungen von anderen Anmeldenden im Stadtgebiet nahmen in Summe circa 400 Personen teil.
Insgesamt verliefen alle Versammlungen friedlich. Vereinzelt wurden Straftaten wie beispielsweise Beleidigungen polizeilich erfasst.
Insgesamt sicherten 367 Einsatzkräfte die Versammlungen ab. Neben den Bediensteten der Polizeidirektion Zwickau waren Beamtinnen und Beamte der sächsischen Bereitschaftspolizei, der anderen sächsischen Polizeidirektionen, des Landeskriminalamtes, des Polizeipräsidiums für Service und IT sowie der Hochschule der Sächsischen Polizei im Einsatz. Zudem arbeitete die Polizei in enger Abstimmung mit der Bundespolizei, dem Rettungszweckverband sowie der Versammlungsbehörde des Vogtlandkreises zusammen. (ka/el/cf)