Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2025 auf Bundesautobahnen
Foto: Symbolbild Feuerwehreinsatz bei einem Autobahn-Verkehrsunfall (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Polizeiliche Verkehrsunfallstatistik 2025
Bundesautobahnen
Im Jahr 2025 ereigneten sich auf den Bundesautobahnen im Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden 1.663 (2024: 1.349) Verkehrsunfälle. Das waren 23,3 Prozent mehr als 2024.
Der Leiter der Polizeidirektion Dresden, Polizeipräsident Lutz Rodig (62): »Sachsen ist aufgrund seiner geografischen Lage ein bedeutsames Transitland. Insbesondere die Bundesautobahn 4 zählt zu den stark frequentierten Ost-West-Verbindungen im nationalen und internationalen Güterverkehr. Ziel ist es, gefährliche Verstöße frühzeitig zu erkennen, konsequent zu ahnden und die Verkehrssicherheit auf den Autobahnen sowie im gesamten Zuständigkeitsbereich der Polizeidirektion Dresden weiter zu erhöhen.«
Die Anzahl der Verunglückten sank um 14,5 Prozent auf 201. Zwei Personen kamen bei Verkehrsunfällen ums Leben (2024: 2). Die Zahl der Schwerverletzten sank um 38,0 Prozent auf 44. Weitere 155 (2024: 162) Personen erlitten leichte Verletzungen.
Auf den Bundesautobahnen kam im zurückliegenden Jahr kein Kind ums Leben. Insgesamt verunglückten zehn Kinder (2024: 13). Die Anzahl der schwerverletzten Kinder betrug zwei (2024: 7). Weitere acht Kinder (2024: 6) erlitten leichte Verletzungen.
Hauptunfallursachen bei Verkehrsunfällen mit Personenschäden waren »Ungenügender Sicherheitsabstand« mit 29 Prozent, »Nichtangepasste Geschwindigkeit« mit 27,4 Prozent sowie »Fehler beim Fahrstreifenwechsel« mit 13,7 Prozent.
Unfälle unter Alkohol- und Drogeneinfluss
Die Zahl der Verkehrsunfälle, bei denen Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss beteiligt waren, sank auf 28 (2024: 30). Alkoholbedingte Unfälle beliefen sich auf 14 Fälle, während 13 Unfälle auf Drogenkonsum und ein Unfall auf Mischkonsum zurückzuführen waren.
Unfallfluchten
Auf den Bundesautobahnen nahm die Polizei 370 Unfallfluchten (2024: 309) auf. Die Beamten konnten 102 Verkehrsunfallfluchten aufklären. Die Aufklärungsquote lag bei 27,6 Prozent (2024: 26,2 Prozent).