Polizei

Demonstration „GenZ regelt das“ in Leipzig

Demonstration „GenZ regelt das“ in Leipzig Foto: Symbolbild Polizei-Blaulicht vor dem Leipziger Rathaus bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
"GenZ regelt das" Demonstration in Leipzig Verantwortlich: Olaf Hoppe Ort: Leipziger Innenstadt Zeit: 31.10.2026 Am heutigen Tag demonstrierten rund 7.000 Menschen weitgehend friedlich in der Leipziger Innenstadt. Die Polizeidirektion registrierte während des Demonstrationsverlaufs immer wieder versammlungstypische Straftaten, darunter das Abbrennen von Pyrotechnik und Vermummungen. Seit Freitag führte die Polizeidirektion Leipzig in enger Abstimmung mit der Stadt Leipzig einen Einsatz im Rahmen des bundesweiten Demonstrationsgeschehens unter dem Motto »GenZ regelt das” durch. Circa 500 Einsatzkräfte sicherten vor allem die Leipziger Innenstadt und das Demonstrationsgeschehen ab. Die Demonstration begann um 14:00 Uhr mit einer Auftaktkundgebung auf dem Augustusplatz. Der Aufzug begab sich gegen 14:35 Uhr auf die geplante Route im Uhrzeigersinn auf den Leipziger Innenstadtring. In der Folge kam es immer wieder zum Abbrennen von Pyrotechnik aus der Versammlung heraus und zu vereinzelten Verstößen gegen das Versammlungsgesetz in Form von Vermummungen. Aufgrund der deutlichen Überschreitung der angezeigten Teilnehmerzahl (2.500 Personen) und der begangenen Straftaten wurde im Rahmen eines Kooperationsgesprächs mit dem Versammlungsleiter eine Routenänderung vereinbart. Die neue Route verlief statt über die Straße »Am Hallischen Tor” und am Brühl weiter über den Ring, die Goethestraße und endete wie geplant am Augustusplatz. Die Versammlung endete um 17:05 Uhr. Wenngleich es während der Versammlung zu über 80 Straftaten in Form von Vermummungen und dem Abbrennen von Pyrotechnik kam, gelang es der Polizei, die Innenstadt durch fortwährende Präsenz abzusichern. Bereits vor dem Ende der Versammlung zogen ehemalige Teilnehmer zunächst über den südlichen Leipziger Innenstadtring. Von dort bewegten sich verschieden große Gruppen in unterschiedliche Richtungen in den Leipziger Süden. Aus einer Gruppierung von circa 250 Personen heraus, wurden Gegenstände, unter anderem Baustelleneinrichtungen und Straßenschilder, auf die Karl-Liebknecht-Straße geworfen. Weiterhin wurde Pyrotechnik gezündet und die Scheiben von Haltestellen eingeworfen. Einsatzkräfte der Polizei hinderten die Menschen an weiteren Straftaten. Es finden aktuell noch strafprozessuale Maßnahmen statt. Weitere Auskünfte dazu sind aktuell nicht möglich. Da der Einsatz noch andauert, sind noch keine abschließenden Auskünfte zu Tatverdächtigenzahlen, Gewahrsamnahmen, etc. möglich. Die Polizeidirektion wird dazu am Sonntag oder am Montag berichten.

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