Krypto-Betrug: Senioren verlieren hohe Geldsummen
Foto: Symbolbild für krypto-betrug: senioren verlieren hohe geldsummen / Foto: Sunriseforever
Zeit: 05.03.2026 polizeibekannt
Ort: Mittweida und Hohndorf
(685) Am Donnerstag erstatteten zwei Männer Anzeige bei der Polizei, nachdem sie im Glauben an hohe Anlagegewinne sechsstellige Geldsummen ins Ausland überwiesen hatten.
Ein 66-Jähriger aus Mittelsachsen war bereits im Januar 2026 im Internet auf ein vermeintliches Anlagemodell mit Kryptowährungen gestoßen. Zunächst investierte er
250 Euro. Die Täter täuschten anschließend hohe Renditen vor, sodass der Mann in der Folge mehrfach und in kurzen Abständen insgesamt mehr als 200.000 Euro auf ein Geschäftskonto in den Niederlanden überwies. Als die Täter den Geschädigten aufforderten, weitere 25.000 Euro als angebliche Versicherungsgebühr zu überweisen, nahm der Mann Kontakt mit seiner Bank auf. Dort erhielt er den Hinweis auf einen möglichen Betrug.
Ähnlich entwickelte sich der Fall eines 85-jährigen Mannes aus dem Erzgebirge. Mitte Februar 2026 kontaktierte ihn ein angeblicher Finanzexperte telefonisch und versprach ihm eine gewinnbringende Geldanlage. In der Folge überwies der Senior mehrere tausend Euro auf ein Bankkonto in Litauen. Als anschließend weitere Zahlungen als Gebühr gefordert wurden, schöpfte der 85-Jährige Verdacht und erstattete Anzeige.
Im Zusammenhang mit unseriösen Geldanlagen bzw. Cybertrading warnen Ermittlungsbehörden eindringlich. Wichtige Präventionstipps finden sich u.a. auf der Homepage des Landeskriminalamtes Sachsen unter folgendem Link: www.polizei.sachsen.de/de/112189.htm (rae)