Bankbetrug per Phishing: 100.000 Euro Schaden
Foto: Symbolbild blaues Blinklicht eines Einsatzfahrzeugs bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Eine Frau erlitt einen Schaden von mehr als einhunderttausend Euro durch Computerbetrug.
Die 62-Jährige erhielt eine E-Mail, die vermeintlich von ihrer Bank stammte. Darin wurde sie aufgefordert, ihre Zugangsdaten zu aktualisieren. Sie kam dieser Aufforderung nach. Eine spätere Nachfrage bei ihrer Bank ergab, dass es sich um einen Betrug handelte. Daraufhin wurde das Konto gesperrt. Zwei Tage später erhielt die Geschädigte einen Anruf von einem unbekannten Täter, der sich als Bankmitarbeiter ausgab. Durch Vorspiegelung falscher Tatsachen erlangte er Zugriff auf ihren Computer. In der weiteren Folge bestätigte die Geschädigte durch Eingabe der TANs verschiedene Überweisungen von weiteren Konten. Insgesamt wurden über 100.000 Euro transferiert. Das Polizeirevier Oschatz hat die Ermittlungen wegen Betrugs aufgenommen.
Die Polizei rät: Geben Sie niemals TANs, PINs oder Passwörter am Telefon preis. Gewähren Sie keinem Unbekannten Zugriff auf Ihren Computer. Beenden Sie im Zweifel sofort das Gespräch und kontaktieren Sie Ihre Bank über die Ihnen bekannten offiziellen Wege. Seien Sie besonders aufmerksam, wenn Anrufer Druck ausüben oder Sie zu schnellen Entscheidungen drängen. Seriöse Bankmitarbeiter werden Sie niemals am Telefon nach sensiblen Zugangsdaten fragen. (mp)