Fahndungsgruppe Grenze stellt Diebesbande
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Die Fahndungsgruppe Grenze hat in der Nacht zu Donnerstag eine mutmaßliche Diebesbande an der Bahnhofstraße in Ostritz gestellt.
Die Fahnder beobachteten, wie gegen 4 Uhr ein Pkw auf polnischer Seite am Grenzübergang hielt. Aus diesem stiegen drei komplett vermummte Personen aus und liefen über die Brücke von Polen nach Deutschland. Anschließend gingen sie zu einem leerstehenden Gebäude an der Bahnhofstraße. Dort brachen sie nach ersten Erkenntnissen eine Tür auf und suchten Schrott zusammen. Die Beamten konnten von der Ferne immer wieder Taschenlampenlichter im Gebäude feststellen.
Als das Trio das Gebäude verließ, liefen sie mit voll beladenen Schubkarren in Richtung Grenze. Das Diebesgut bestand unter anderem aus Buntmetall, Kabeln, einem alten Ofen und Reifen. Die FGG griff zu und stellte zunächst einen 47-Jährigen. Ein zweiter mutmaßlicher Dieb, ein 37-Jähriger, versuchte zu fliehen und versteckte sich auf einem Grundstück, wurde aber auch von der Fahndungsgruppe gestellt. Der dritte, ebenfalls 37-jährige Tatverdächtige, flüchtete über die Brücke nach Polen. Dort wartete jedoch schon die polnische Polizei auf ihn. Bei allen drei polnischen Staatsangehörigen klickten die Handschellen.
Für die beiden in Deutschland gefassten Männer ging es auf das Polizeirevier Zittau-Oberland. Dort erfolgten die weiteren polizeilichen Maßnahmen. Ein Drogentest schlug bei den Tatverdächtigen auf Amphetamin an. Gegen den 47-Jährigen lag ein Haftbefehl vor. Er beglich den offenen Betrag mit Hilfe von Angehörigen. Nach Abschluss aller Maßnahmen wurden die Beiden entlassen. Sie werden sich wegen des besonders schweren Falls des Diebstahls, Hausfriedensbruchs sowie Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz zu verantworten haben. (al)