Warnung vor Gewinnversprechen Betrug
Foto: Symbolbild blaues Blinklicht eines Einsatzfahrzeugs bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Ein Mann ist in den vergangenen Wochen Opfer eines Betrügers geworden. Der Herr legte auf Empfehlung eines WhatsApp-Kontaktes Anfang Juli 2026 bei einem Online-Portal ein Bitcoin-Konto an und zahlte 7.000 Euro ein. Da diese Investition angeblich Gewinne in Höhe von 100.000 Euro erwirtschaften soll, bekam der Mann die Aufforderung, 38.000 Euro Steuern zu zahlen. Er überwies 5.000 Euro. Eine Vermittlerin zahlte angeblich die Restsumme. Insgesamt überwies der Herr in mehreren Raten 12.000 Euro auf ein Konto in Malta. Zu einer Auszahlung kam es nicht. Die Polizei ermittelt.
Das Versprechen angeblich hoher Gewinne ist eine Masche, die Betrüger in den unterschiedlichsten Varianten anwenden. Die Methode ist immer die gleiche: Vor einer Gewinnübergabe werden die Opfer dazu aufgefordert, eine Gegenleistung zu erbringen, zum Beispiel »Gebühren« zu bezahlen, kostenpflichtige Telefonnummern anzurufen oder an Veranstaltungen teilzunehmen, auf denen minderwertige Ware zu überhöhten Preisen angeboten wird.
• Geben Sie niemals Geld aus, um einen vermeintlichen Gewinn einzufordern, zahlen Sie keine Gebühren oder wählen gebührenpflichtige Sondernummern (gebührenpflichtige Sondernummern beginnen z.B. mit der Vorwahl: 0900..., 0180..., 0137...)
• Machen Sie keinerlei Zusagen am Telefon
• Geben Sie niemals persönliche Informationen weiter: keine Telefonnummern und Adressen, Kontodaten, PIN- oder TAN-Codes, Bankleitzahlen, Kreditkartennummern oder Ähnliches
Weitere Informationen finden Sie unter https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/gewinnversprechen/