Mann verliert 50.000 Euro durch Kreditbetrug
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Ein Mann verlor knapp 50.000 Euro, nachdem er sensible Daten an Betrüger herausgegeben hatte.
Ein Vogtländer wurde im April 2026 auf eine Werbung in einem sozialen Netzwerk aufmerksam – ein angeblicher Broker bewarb dort, dass man aus 250 Euro viel Geld machen könne. Der Mann eröffnete daraufhin ein Handelskonto und überwies 250 Euro darauf. Der Vogtländer wurde aufgefordert, sich zu verifizieren und gab daraufhin diverse sensible Daten preis: Er machte ein Foto von sich und von seinem Personalausweis, schickte einen Adressnachweis, einen Kontoauszug und einen Lohnnachweis.
Die unbekannten Täter beantragten mit Hilfe dieser Daten insgesamt 23 Kredite bei elf verschiedenen Banken – einer der Kredite wurde bereits genehmigt. Zudem telefonierte er mit einer angeblichen Brokerin, die vorschlug, die Girokonten des Mannes mit dem neuen Handelskonto zu verknüpfen. Dies bestätigte er per Push-TAN, woraufhin zwei Überweisungen auf das Handelskonto getätigt wurden. Auf das Geld auf dem Handelskonto hat der Mann keinen Zugriff. Ihm entstand bisher ein Vermögensschaden von fast 50.000 Euro.
Die Polizei warnt: Seien Sie skeptisch, wenn Ihnen unrealistisch hohe Gewinne in Aussicht gestellt werden. Vertrauen Sie auf seriöse Anbieter. Seien Sie außerdem extrem vorsichtig, an wen Sie sensible Daten herausgeben, da diese für Betrugshandlungen missbraucht werden könnten.
Weitere Hinweise zu Kredit- und Anlagebetrug finden Sie hier: https://www.polizei-beratung.de/themen-und-tipps/betrug/kredit-und-anlagebetrug/. (cf)