Tierquälerei in Bautzen aufgeklärt und Hund gerettet

Ermittlern des Polizeireviers Bautzen ist es Mitte August 2025 gelungen, einem mutmaßlichen Tierquäler das Handwerk zu legen.
Was war geschehen?
Aufmerksame Bürger bemerkten in einem Dorf bei Bautzen einen abgemagerten und verwahrlosten Hund. Sie fingen ihn ein und brachten ihn ins Tierheim nach Bloaschütz. Dort stellten Mitarbeiter fest, dass offenbar jemand auf das Tier geschossen hatte. Ein Röntgenbild brachte Gewissheit. Insgesamt steckten über 40 Diabolos im Kopf des Rüden. Mehrere Operationen waren notwendig, um dem Mischling die Geschosse aus dem Körper zu holen. Viele steckten in den Knochen und Muskeln und waren daher schwer zu erreichen.
Tatverdächtiger ermittelt
Der Kriminaldienst des Polizeireviers Bautzen nahm die Ermittlungen auf. Diese führten zu einem 48-jährigen Tatverdächtigen. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft erfolgte Mitte August eine Durchsuchung bei dem Deutschen. Dabei fanden die Einsatzkräfte das entsprechende Luftdruckgewehr und stellten es sicher. Der Mann wird sich wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz zu verantworten haben.
Was wurde aus dem Vierbeiner?
Eine Mitarbeiterin des Tierheims hat den Schäferhund-Mischling mittlerweile adoptiert und ihm den Namen »Keks« gegeben. Es geht ihm gut und er erfreut sich an dem liebevollen Umgang durch sein neues Frauchen.