Polizei

Aktionstag zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität in Chemnitz

Aktionstag zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität in Chemnitz Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(2998) Die Polizeidirektion Chemnitz führte gestern mit Unterstützung von Einsatzkräften der Sächsischen Bereitschaftspolizei den ersten Aktionstag zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität im öffentlichen Raum durch. Insgesamt waren knapp 90 Einsatzkräfte involviert. Die Einsatzkräfte erreichte ein positives Feedback aus der Bevölkerung auf die Präsenz- und Kontrollmaßnahmen. Örtliche Schwerpunkte dieses Aktionstages wurden auf Verkehrsknotenpunkte und stark frequentierte Orte im öffentlichen Raum gesetzt. Die Einsatzkräfte waren insbesondere im Bereich folgender Orte präsent: Chemnitz: Zentralhaltestelle/Rathausstraße sowie Thomas-Mann-Platz Annaberg: Busbahnhof Annaberg Aue: Postplatz Schwarzenberg: Busbahnhof und Bahnhofsvorplatz Zschopau: Busbahnhof sowie Park »An der Anlage« Hainichen: Bahnhof Flöha: Bahnhof mit Unterführung und Vorplatz Niederwiesa: Bahnhof Burgstädt: Bahnhof und Busbahnhof Insgesamt kontrollierten die Beamten 184 Personen. Dabei stellten die Polizisten bei einem 21-Jährigen in Hainichen zwei Cliptütchen mit mutmaßlich Crystal fest. Es folgte eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz. Im Zusammenwirken mit der Bundespolizei stellten Einsatzkräfte in Schwarzenberg zwei Jugendliche (14/15, deutsch), die Graffiti an einen Tunnel gesprüht hatten. Die weiteren Ermittlungen wegen Sachbeschädigung führt die Bundespolizei. Zudem wurden vier Personen festgestellt, bei denen Fahndungsnotierungen bestanden. So konnte eine Deutsche (36), die in Chemnitz am Thomas-Mann-Platz festgestellt wurde, durch Zahlung der geforderten Geldstrafe eine Haft verhindern. An der Rathausstraße in Chemnitz wurde ein 35-Jähriger (deutsch) festgestellt, gegen den ein Haftbefehl zur Verbüßung einer Freiheitsstrafe vorlag. Er wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Ein vermisster 17-Jähriger, den Einsatzkräfte in Aue antrafen, kam zurück in seine Betreuungseinrichtung. In Bezug auf einen 22-jährigen Deutschen, den die Beamten in Annaberg kontrollierten, konnte eine staatsanwaltschaftliche Aufenthaltsermittlung realisiert werden. (ju) Der Aktionstag ist Teil eines landesweiten Gesamtkonzepts, über das das Sächsische Staatsministerium des Innern und das Sächsische Staatsministerium der Justiz zu gegebenem Zeitpunkt informieren wird. (ju)

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