Einsatzmaßnahmen beim Chemnitzer Friedenstag
Foto: Symbolbild für einsatzmaßnahmen beim chemnitzer friedenstag / Foto: takanashi66
Medienservice
05.03.2026, 19:19 Uhr — Erstveröffentlichung
Einsatzmaßnahmen am Chemnitzer Friedenstag
Medieninformation der Polizeidirektion Chemnitz Nr. 83|2026
Chemnitz
Stand: 19:00 Uhr
(674) Die Polizeidirektion Chemnitz führte anlässlich des heutigen Chemnitzer Friedenstages und damit verbundenen Versammlungen und Veranstaltungen Einsatzmaßnahmen durch.
Für den Tag waren im Vorfeld mehrere Versammlungen und Veranstaltungen angezeigt worden. Veranstalter waren neben Vereinen und Akteuren der Zivilgesellschaft auch Parteien und politische Organisationen sowie kirchliche Träger. Zwei angezeigte Versammlungen waren kurzfristig abgesagt worden.
Am Vormittag war die Polizei mit bei der Kranzniederlegung am städtischen Friedhof präsent.
Gegen 11:20 Uhr begann am Karl-Marx-Monument die Versammlung »Schulstreik gegen die Wehrpflicht - Geld für Bildung statt für Aufrüstung!« mit einer Kundgebung, an der sich etwa 500 Personen beteiligten. Gegen 12:10 Uhr schloss sich ein Aufzug zum Park der Opfer des Faschismus, den Innenstadtring wieder zur Brückenstraße an. Die Versammlung wurde gegen 13:45 Uhr beendet. In der Spitze wurden 400 Teilnehmer im Aufzug gezählt.
Gegen 11:30 Uhr begann die zentrale Veranstaltung zum Friedenstag auf dem Neumarkt, die bis in die Abendstunden andauern wird.
Ab 16:30 Uhr starteten an verschiedenen Orten insgesamt zehn Aufzüge mit jeweils elf bis 28 Personen, die als Friedenswege zum Neumarkt führten. Die Teilnehmer schlossen sich der dortigen Veranstaltung an.
Ab 17:30 Uhr startete zudem ein Friedenslauf durch den Innenstadtbereich mit bis zu 120 Läufern.
Die polizeilichen Maßnahmen konzentrierten sich auf die erforderlichen verkehrsregulierenden Maßnahmen als auch die Absicherung der Aufzüge und Versammlungen.
In einem Fall hat die Polizei Ermittlungen wegen des Verdachts der Bedrohung aufgenommen, nachdem im Bereich Moritzhof in der Bahnhofstraße ein Mann (37) mit einer Plastikpistole hantierte und sich Versammlungsteilnehmer bedroht fühlten.
Die Polizeidirektion Chemnitz wurde bei den heutigen Einsatzmaßnahmen durch die sächsische Bereitschaftspolizei unterstützt. Insgesamt waren im Tagesverlauf rund 230 Einsatzkräfte in die Maßnahmen eingebunden. (ju)