Polizei

Verfolgung endet nach Unfall in Hoyerswerda

Verfolgung endet nach Unfall in Hoyerswerda Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Am frühen Freitagabend flüchtete VW-Fahrer in Hoyerswerda nachdem er am Straßenrand einen Streifenwagen erblickt hatte. Dabei überfuhr er die Kreuzung Elsterstraße / Spremberger Chaussee trotz Rotlicht der Lichtzeichenanlage. Die Beamten folgten dem PKW unter Zuhilfenahme von Blaulicht und Sirene. Die Flucht, zeitweise mit einem Tempo von knapp 90 km/h, endete erst im Bereich der Kreuzung Alte Berliner Straße / Spremberger Straße. Dabei kollidierte der Transporter-Lenker mit einem Verkehrszeichen auf der Mittelinsel. Anschließend kam das Fahrzeug im angrenzenden Park zum Stehen. Der deutsche Staatsangehörige erlitt durch den Unfall leichte Verletzungen. Während der polizeilichen Maßnahme wurde bei dem 47-Jährigen Alkoholgeruch bemerkt. Der freiwillige Atemalkoholtest wurde allerdings verweigert, was eine Blutentnahme nach sich zog. Zudem wurde bei der Überprüfung der Personalien bekannt, dass der Fahrer bereits seit Januar 2026 nicht mehr im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis ist. Es entstand Sachschaden von etwa 8.000 Euro. Die weiteren Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs, nicht erlaubtem Kraftfahrzeugrennen und Fahren ohne Fahrerlaubnis übernahm das Sachgebiet Verkehr Hoyerswerda. (rl)

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