Rückgang der Rauschgiftkriminalität 2025
Foto: Symbolbild für rückgang der rauschgiftkriminalität 2025 / Foto: MurrrPhoto
Rauschgiftkriminalität
Im Jahr 2025 sank die Rauschgiftkriminalität weiter auf 307 Fälle (2024: 364) und stellt damit den niedrigsten Wert der vergangenen zehn Jahre dar. Weitere Informationen zur Entwicklung der Rauschgiftkriminalität können der Anlage 6 entnommen werden.
Lutz Rodig: »Die Rückgänge in der Statistik spiegeln nicht zwangsläufig eine tatsächliche Verbesserung der Sicherheitslage wider, sondern sind vor allem Ausdruck gesetzlicher Anpassungen in Form des Konsumcannabisgesetzes. Für uns bedeutet das, noch genauer hinzuschauen, Entwicklungen differenziert zu bewerten und unsere Maßnahmen entsprechend anzupassen.«
Die Aufklärungsquote bei der Rauschgiftkriminalität betrug 97,4 Prozent (2024: 96,4 Prozent). Die Zahl der ermittelten Tatverdächtigen lag bei 288 (2024: 351). Es wurden insgesamt 257 männliche (2024: 289) und 31 weibliche Tatverdächtige (2024: 62) ermittelt. Der Anteil nichtdeutscher Tatverdächtiger stieg gegenüber dem Vorjahr auf 48,3 Prozent an (2024: 34,8 Prozent).
Die Zahl der allgemeinen Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (Konsumentendelikte) sank deutlich auf nunmehr 116 Straftaten (2024: 235). Hinzu kommen 142 Verstöße gegen das Konsumcannabisgesetz.
Die meisten Rauschgiftdelikte wurden, wie in den zurückliegenden Jahren, im Zusammenhang mit Cannabis und dessen Zubereitung registriert (2025: 142; 2024: 184). Delikte im Zusammenhang mit Methamphetamin in kristalliner Form (Crystal) wurden in 70 Fällen polizeilich bekannt (2024: 74).