Seniorin Opfer von Anlagebetrug
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
(4237) Am Mittwochnachmittag erstattete eine Seniorin Anzeige wegen Betrugs, nachdem sie in der Erwartung hoher Anlagegewinne mehrere zehntausend Euro ins Ausland überwiesen hatte.
Die Erzgebirgerin war bereits Anfang Oktober 2026 im Internet auf ein vermeintliches Aktienanlagemodell aufmerksam geworden. Nachdem sie über einen Internetlink ihre Kontaktdaten übermittelt hatte, meldete sich ein angeblicher Anlageberater und stellte ihr hohe Gewinne in Aussicht.
Um investieren zu können, sollte die Seniorin vorab eine Spende an ein »SOS-Kinderdorf« tätigen. In der Folge überwies sie 500 Euro und sicherte sich damit die vermeintlich attraktive Anlagemöglichkeit. Am Dienstag überwies sie 50.000 Euro auf ein Konto in Malta. Später stellte sich heraus, dass es sich um eine Betrugsmasche handelte. Ob die angewiesene Zahlung noch rückgängig gemacht werden kann, ist noch in Klärung.
Im Zusammenhang mit unseriösen Geldanlagen warnen die Ermittlungsbehörden eindringlich vor entsprechenden Angeboten. Präventionstipps finden sich unter anderem auf der Internetseite des Landeskriminalamtes Sachsen unter: https://www.polizei.sachsen.de/de/23179.htm (rae)