Polizei

Polizeieinsatz beim Sachsenpokalfinale

Polizeieinsatz beim Sachsenpokalfinale Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Polizeieinsatz anlässlich des Sachsenpokalfinales Anlässlich des Fußball-Sachsenpokalfinales zwischen dem FSV Zwickau e.V. und dem FC Erzgebirge Aue e.V. war die Polizei Sachsen am Samstag im Einsatz. Ziel des Einsatzes war es, einen sicheren und möglichst störungsfreien Verlauf des Fußballspiels zu gewährleisten und ein Aufeinandertreffen der gegnerischen Fangruppen zu verhindern. In diesem Zusammenhang wurden zuvor entsprechende Sperren auf den Zugangswegen eingerichtet. Zudem wurden im Vorfeld des Spiels Gefährderansprachen gegen potentielle Störer gehalten und während des Einsatzes zwei Stadionverbote für das Spiel durchgesetzt. Bereits seit den Morgenstunden kontrollierten Polizeibeamte die Zufahrtswege zum Stadion. Vom Bahnhof aus wurden die Gästefans mit Shuttlebussen zum Stadion gebracht. Bereits am Vormittag wurden mehrere großflächige Graffiti mit Fußballbezug im Bereich der Innenstadt festgestellt. Der entstandene Sachschaden wurde auf etwa 5.000 Euro geschätzt. Die Polizei hat entsprechende Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen. Während des Spiels herrschte bei beiden Fanlagern eine emotionale Stimmung, die mit dem Abbrennen zahlreicher pyrotechnischer Gegenstände einher ging. Es kam jedoch während des Spiels zu keinerlei körperlichen Auseinandersetzungen. Ein Fan im Heimbereich wurde durch Funkenflug eines pyrotechnischen Gegenstands leicht verletzt. Der Polizeiführer des Einsatzes, Polizeidirektor Andreas Müller, zog eine positive Bilanz: »Die sehr gute Zusammenarbeit zwischen dem Verein und den Sicherheitspartnern, sowohl in der Vorbereitung als auch während des Einsatzes, hat maßgeblich zum Erfolg des Einsatzes beigetragen. Die strikte Fantrennung ist uns gelungen und es kam trotz des brisanten Duells zu keinen größeren Auseinandersetzungen.« Im Einsatz waren insgesamt 570 Beamte. Die Polizeidirektion Zwickau wurde durch Kräfte anderer Polizeidirektionen, des Polizeiverwaltungsamtes, der Bundespolizei und der Bereitschaftspolizei unterstützt. Dazu zählten auch ein Polizeihubschrauber, ein Sensocopter sowie Kräfte der Polizeireiterstaffel und einer Schutzhundegruppe. In unmittelbarer Umgebung des Stadions standen ebenfalls Wasserwerfer bereit, deren Einsatz jedoch nicht erforderlich war. (kh)

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