Warnung vor Telefonbetrug in Radeberg
Foto: Symbolbild Polizei mit Blaulicht auf nasser Straße bei Nacht (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Betrüger haben am Montagnachmittag Beute in Radeberg gemacht. Sie riefen die Geschädigte an, gaben sich als Polizei aus und berichteten von einer rumänischen Diebesbande, die in der Gegend gerade ihr Unwesen treiben würde. Sie hätten bei den Tätern angeblich auch eine Liste mit dem Namen der Angerufenen darauf gefunden. Schließlich baten die Betrüger die Geschädigte darum, der Diebesbande eine Falle zu stellen, damit die Polizei diese fassen könne. Als die Dame sich nicht gleich darauf einließ, übten die Täter Druck aus und machten ihr Angst. Sie sagten die Bande sei bewaffnet, hätte spezielle Technik, um sie zu überwachen und nannten viele weitere ähnliche Details.
Die Geschädigte ging daraufhin zur Bank und hob 5.000 Euro ab. Diese sollte sie dann in einen Kochtopf legen und vor die Haustür stellen. Da die Täter gefährlich wären, wurde der Geschädigten untersagt aus dem Fenster zu sehen. Schließlich war der Topf mit dem Geld verschwunden und die Täter beendeten das Telefonat. Daraufhin wählte die Betrogene sofort den Notruf.
Die Polizei warnt noch einmal eindringlich vor dieser Masche, welche zur Zeit offenbar des Öfteren von den Betrügern angewandt wird. Die Täter nutzen zahlreiche Tricks, um ihre Opfer in die Irre zu führen. Um noch mehr Glaubwürdigkeit zu erlangen, sollen die Geschädigten sogar die 110 wählen. Dies geschieht jedoch während des laufenden Anrufs, weshalb die Geschädigten nicht beim Notruf, sondern bei einem weiteren Betrüger herauskommen. Lassen Sie sich keine Angst einjagen! Legen Sie erst auf und wählen dann die 110! Lassen Sie sich auf keine Geldübergabe ein! (al)