Polizeikontrollen für Wohnmobile im Juli
Foto: Symbolbild Blaulicht-Reflexion auf nassem Asphalt bei einem Einsatz (Bild: KI generiert mit ChatGPT)
Im Monat Juli führt die Polizeidirektion Zwickau gemäß des Verkehrskalenders verstärkt Kontrollen von Wohnmobilen, Wohnanhängern und des Fernreiseverkehrs durch.
In der Urlaubszeit werden auch dieses Jahr wieder viele Reisende mit Wohnmobilen und Wohnanhängern auf den Autobahnen und Fernstraßen unterwegs sein. Die Polizei führt verstärkt Kontrollen durch. Damit alle Urlauberinnen und Urlauber ihr Ziel auch unbeschadet erreichen können, gibt es einige Aspekte zu beachten:
* Ladungssicherung: So manche Sache muss unbedingt noch eingepackt werden – sei es das Paddelboot oder die Heißluftfritteuse. Wichtig ist, dass während der Fahrt, auch bei starkem Bremsen oder bei abruptem Ausweichen nichts verrutschen kann. Das würde sonst die Unfallgefahr und die Gefahr von Personenschäden drastisch erhöhen.
* Personenbeförderung: Natürlich wollen auch alle mit in den Urlaub fahren. Damit die Reise angenehm und sicher ist, muss folgender Grundsatz beachtet werden: Mitreisende dürfen in Wohnmobilen nur auf vorgesehenen Sitzen mitfahren und sollten vorhandene Sicherheitsgurte verwenden. Das Mitfahren in Wohnanhängern ist aus Sicherheitsgründen nicht gestattet.
* Geschwindigkeit und Abstand: Wohnmobile und -anhänger sind für Komfort und Übernachtungen ausgelegt und nicht für wilde Fahrmanöver. Um Unfälle aufgrund der Fahrzeugabmessungen und des Fahrzeuggewichtes zu vermeiden, müssen dringend die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit und der Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug eingehalten werden – hier gilt: mindestens halber Tacho.
* Fahrzeugzustand: Wohnanhänger und ähnliche Fahrzeuge stehen das ganze Jahr meist unbewegt herum und warten auf die nächste Urlaubsreise. Da kann schon mal das ein oder andere kaputt gehen. Wichtig ist: vor Fahrtantritt gründlich durchchecken und sicherheitsrelevante Schäden unbedingt vor Fahrtantritt reparieren lassen.
* Fahreignung: Im Urlaub darf man sich auch einmal das ein oder andere Glas Wein gönnen. Wichtig ist, dass man verantwortungsvoll den eigenen Alkoholkonsum einschätzt und im Idealfall immer eine nüchterne Person fahren lässt. Gerade bei langen Fahrtstrecken ist Müdigkeit oft ein Thema. Regelmäßige Pausen und abwechselndes Fahren verhindern gefährlichen Sekundenschlaf.
Gegenseitige Rücksichtnahme und verantwortungsvolles Fahren können helfen, schwere Verkehrsunfälle zu vermeiden.
Die Polizeidirektion Zwickau wünscht allen Urlaubern und Verkehrsteilnehmern eine unfallfreie und sichere Fahrt. (sts)