Senioren verlieren Ersparnisse durch Betrugsmaschen in Geringswalde und Thalheim
Foto: Symbolbild für senioren verlieren ersparnisse durch betrugsmaschen in geringswalde und thalheim / Foto: vickygharat
Zeit: 13.04.2026 polizeibekannt
Ort: Geringswalde und Thalheim
(1085) In der jüngsten Vergangenheit sind zwei Senioren (m/73, m/74) in Geringswalde und Thalheim Opfer von Betrugsmaschen geworden und haben in diesem Zusammenhang ihre Ersparnisse verloren.
Anfang Februar dieses Jahres war ein 73-Jähriger aus Thalheim im Internet auf ein seriös erscheinendes Investmentangebot aufmerksam geworden. Im Folgenden registrierte sich der Senior auf der Onlineplattform und hinterlegte seine persönlichen Daten. Kurze Zeit später erhielt er einen Anruf eines angeblichen Brokers, auf dessen Anraten auch ein Onlinekonto für den Geschädigten eröffnet wurde. Nachdem dem 73-Jährigen mehrfach hohe Gewinne versprochen worden waren, zahlte er auf das Konto mehrere Geldbeträge im Gesamtwert von knapp 43.000 Euro ein, um diese gewinnbringend anzulegen. Als im weiteren Verlauf fortlaufend neue Beträge für vermeintliche Steuerzahlungen etc. gefordert wurden, bemerkte der Senior den Schwindel.
Ein 74-jähriger Mann aus Geringswalde wurde ebenso um mehrere zehntausend Euro gebracht. Der Senior hatte vergangene Woche einen Anruf eines vermeintlichen Bankmitarbeiters seiner Hausbank erhalten. Der Betrüger gab vor, dass offenbar unrechtmäßige Überweisungsaufträge von seinem Konto vorliegen. Der 74-Jährige forderte eine Stornierung der Zahlungsaufträge. Der angebliche Bankmitarbeiter teilte dem Senior daraufhin mit, dass eine Rückbuchung der Beträge nur möglich sei, wenn der 74-Jährige dies über seine Onlinebanking-App bestätige. Kurz darauf erhielt der Geschädigte zwei Aufträge in seiner App, bestätigte diese und löste infolgedessen zwei Transaktionen aus. Der Betrüger beendete anschließend das Telefonat und war nicht mehr erreichbar. Als dem Geschädigten der Betrug auffiel, ließ er unverzüglich sein Konto sperren und konnte zumindest einen Geldbetrag zurückerlangen. Trotz dessen entstand ihm ein Vermögensschaden von knapp 80.000 Euro.
Hinweise und Tipps zu Verhaltensweisen zu derartigen Betrugsdelikten finden Sie auf der Internetseite der Polizei Sachsen (z. B. https://www.polizei.sachsen.de/de/112189.htm). (mou)